Kontakt |  Impressum | 
Aktuell
  -  Pressefoto
  -  Spielstätten- und Programmpreis Jazz
  -  Eckpunktepapier
Wahlprüfsteine 2009
  -  Auswertung und Kommentar
  -  CDU / CSU
  -  SPD
  -  FDP
  -  DIE LINKE
  -  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Die Bundeskonferenz Jazz
Who's Who
German Jazz Meeting
  -  Neuigkeiten
  -  FAQ German Jazz Meeting?
  -  Verein German Jazz Meeting
  -  Programm '08 (Teil 1)
  -  program '08 (part 1)
  -  Programm '08 (Teil 2)
  -  program '08 (part 2)
  -  Programm '06 (Teil 1)
  -  Programm '06 (Teil 2)
Arbeitsgruppen


Kontakt:

Bundeskonferenz Jazz
c/o UDJ
Weberstr. 59
53113 Bonn

E-Mail: post@bkjazz.de

Wahlprüfsteine 2009 der Bundeskonferenz Jazz zur Bundestagswahl an die Parteien

1. Sehen Sie eine Verantwortung für die Förderung von Jazz und improvisierter Musik auf bundeskulturpolitischer Ebene?

 

2. Inwiefern sehen Sie eine Notwendigkeit für eine spezifische kulturpolitische Förderung im Bereich des Jazz und der improvisierten Musik?

 

3. Welche Schwerpunkte müssen Ihrer Auffassung nach bei einer solchen Förderung gelegt werden und welche Akzente werden Sie setzen?

 

4. Welche Rolle spielen dabei die folgenden Bereiche und welche Maßnahmen werden Sie hier ergreifen: Nachwuchsförderung, Spitzenförderung, Exportförderung, Spielstättenförderung?

 

5. Halten Sie die bestehenden Förderinstitutionen für ausreichend, um Jazz und der improvisierten Musik angemessen zu fördern?

 

6. Wenn nein, welche Änderungen an bestehenden bzw. welche zusätzlichen Institutionen werden Sie umsetzen bzw. auf den Weg bringen?

 

7. Sehen Sie für den Bereich des Jazz und der improvisierten Musik bezogen auf Urheberrechtsabgaben im Live-Bereich eine spezifische Situation und wenn ja, wie muss dieser Rechnung getragen werden?

 

Mehr Jazzförderung nach der Wahl.

Union, SPD, FDP, Linke und Grüne beantworten Wahlprüfsteine der BKJazz

 

Bonn, 10. August 2009 - Die Bundeskonferenz Jazz (BKJazz) hat im Vorfeld der Bundestagswahl alle im Bundestag vertretenen Parteien nach Ihren Vorstellungen zur Förderung von Jazz und Improvisierter Musik befragt. Die Antworten sind seit heute auf der Webseite www.bkjazz.de abrufbar. In ihren Antworten nahmen Union, SPD, FDP, Linke und Grüne Stellung zur generellen Bedeutung von Jazz und Improvisierter Musik und formulierten ihre Vorhaben für die nächste Legislaturperiode. Sprecher der Bundeskonferenz Jazz Peter Schulze sagte dazu „Es freut uns, dass alle Parteien Jazz als eine besonders wichtige Kunstform anerkennen und sie in Zukunft noch stärker unterstützen wollen.“

 

Trotz einiger Gemeinsamkeiten offenbaren die Antworten erhebliche Unterschiede in der Sicht auf Jazz als Kunstform und seine Unterstützung durch die öffentliche Hand. In ihren Fragen legte die BKJazz einen Schwerpunkt auf die Förderung von Spielstätten. An diesem Punkt sprechen sich alle Parteien für Verbesserungen aus. „Jazz-Spielstätten sind so wichtig wie Opernhäuser oder Theater. Ich hoffe sehr, dass die Parteien ihre Förderversprechen nach der Wahl schnell und mit großen Schritten einlösen“, kommentierte Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger. Auch Till Brönner freut sich über die Wahlprüfsteine: „Es ist prima, dass Jazz in Deutschland endlich auch von Politik ernst genommen wird“, so der Trompeter.

 

Neben den Antworten im Volltext stellt die BKJazz auf ihrer Seite www.bkjazz.de auch eine kommentierende Auswertung der Antworten zur Verfügung.